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Martina Eisenreich Quintett: Papermoon

Sonntag, 22. April 2018
18:00 Uhr

Wolfgang Lohmeier - intern. gr. blaues Reiseschlagwerk
Christopher Herrmann - Gitarren, Cello, Bassklarinette
Vladislav Cojocaru - Akkordeon
Giorgi Makoshvili - Kontrabass
Martina Eisenreich - Conférence & Violine

A UNIVERSE BETWEEN: FILM - NEW CLASSICS - JAZZ - WORLD

Martina Eisenreich: Komponistin, Filmkomponistin, Violinistin, Dirigentin. Klangmalerin. Auch auf der Geige spricht sie ihre eigene Sprache, und lässt sie singen, flüstern und jubeln, wie es im klassischen Konzertsaal seinesgleichen sucht.

Echo-Klassik-Preisträger Giorgi Makhoshvili spielt Kontrabass, Violoncello und Viola - alles an einem einzigen Instrument, seiner Bassgeige. Vladislav Cojocaru, einer der besten und preisgekröntesten Akkordeonisten unserer Zeit, gibt das Orchester. Christopher Herrmann schwelgt fein im Kreise seiner zahlreichen Instrumente. Und Wolfgang Lohmeiers selbst entwickeltes, legendäres "internationales großes blaues Reiseschlagwerk" ist eine seltsame Wundermaschine: mit Auge und Ohr nur schwer zu fassen, verwandelt es das Bühnenbild in eine cineastische Konzertlandschaft.
 
Vorverkauf und Reservierung: 
 
Der Vorverkauf (mit Vorverkaufsgebühr) erfolgt über München Ticket

Martina Eisenreich Quintett: Papermoon
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Fanny und Felix Mendelssohn: eine musikalisch-literarische Soirée

Sonntag, 06. Mai 2018
18:00 Uhr

Beide, Felix und Fanny, erhielten eine musikalische Ausbildung, spielten Klavier und komponierten, mit dem Unterschied, dass Felix reisen und öffentlich auftreten durfte und bald in Europa Berühmtheit erlangte (u. a. durch mehrere Symphonien, Orchesterwerke, wie z. B. „Ein Sommernachtstraum“, „Meeresstille“, eine Vielzahl von Sonaten, Kantaten, Oratorien und Lieder etc.)
Der Vater verwies Fanny dagegen in ihre weiblichen Schranken.
Auch Felix blockierte die Veröffentlichung ihrer Kompositionen und integrierte stattdessen einige ihrer Lieder in seinen Liederzyklus op. 8 und 9, ohne ihre Autorenschaft zu erwähnen. Und das, obwohl Fanny seine engste und älteste Vertraute, Beraterin, Freundin und Kollegin war, die er trotz seiner Emanzipationsfeindlichkeit tief respektierte. Sie akzeptierte seine Haltung, bewunderte und liebte ihn grenzenlos. Diese starke Liebe zu Felix wurde auch nicht weniger, als sie den Maler Wilhelm Hensel heiratete, sondern hielt bis zu ihrem frühen Tod. Während einer Probe zu Felix‘ „Walpurgisnacht“ verlor sie das Bewusstsein und starb. Sie wurde nur 42 Jahre alt. Felix, durch den Tod der Schwester tief erschüttert, starb wenig später im selben Jahr mit nur 38 Jahren und, wie sie, an einem Gehirnschlag.

Ingrid Storz
Schauspielausbildung in Tübingen und Oldenburg; spielte mehr als 30 Jahre auf großen Bühnen: Staatstheater Oldenburg, Theater der Hansestadt Bremen, Bühnen der Stadt Essen, Schaubühne Berlin, Residenztheater München etc. Gleichzeitig trat sie in vielen Fernsehproduktionen auf, arbeitete beim Rundfunk und als Synchronsprecherin. Regiestudium in USA. Seit 1998 leitete sie zehn Jahre lang am Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching den Grundkurs Dramatisches Gestalten und inszenierte ihr eigenes Stück „Gnadentod“ und viele andere Theaterstücke und Musicals

Kazue Weber-Tsuzuki
in Okazaki (Japan) geboren, begann ihre musikalische Ausbildung in Japan und setzte ihr Studium in Berlin an der Hochschule der Künste und vollendete ihre  Studien mit dem Konzertexamen an der Münchner Musikhochschule bei Klaus Schilde. Neben solistischen Tätigkeiten pflegt sie gemeinsam mit hervorragenden Instrumentalisten ihre Vorliebe für die Kammermusik. Durch Konzerte bei internationalen Festivals und Rundfunkaufnahmen hat sie sich einen Namen gemacht. Seit 1995 ist Kazue Weber-Tsuzuki Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater München. 

Peter Weiß
ist Schauspieler und künstlerischer Sprecher beim Bayrischen Rundfunk. Sein Studium an der Universität Mozarteum Salzburg schloss er 1987 mit dem Schauspieldiplom ab. 1990 erhielt er den Förderpreis des  Freistaates Bayern für junge Künstler. Theaterengagements führten ihn u. a. nach Frankfurt, Salzburg und München. Er spielt in zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen. Für das Bayrische Fernsehen ist er regelmäßig als Sprecher der Sendung quer und beim Adventssingen des Bayrischen Rundfunks zu hören und zu sehen. Im Radio hört man seine Stimme in den Programmen von Bayern 2 und Bayern 4.

Vorverkauf und Reservierung:

Der
Vorverkauf (mit Vorverkaufsgebühr) erfolgt über München Ticket

Fanny und Felix Mendelssohn: eine musikalisch-literarische Soirée
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Zyklus Die Beethoven-Violinsonaten mit Jiayi Shi und Korbinian Altenberger: 2. Abend

Sonntag, 10. Juni 2018
19:00 Uhr

Jiayi Shi, Klavier
Korbinian Altenberger, Violine

Die Gattung der Violinsonate war zu Beethovens Zeiten kaum ein halbes Jahrhundert alt und gewöhnlich so komponiert, dass es eine Sonate für Klavier mit begleitender Violinstimme war. Erst Wolfgang Amadeus Mozart 'emanzipierte' als versierter Geiger die Violinstimme und schuf mit seinen Werken eine Duo-Form, in der sich die Instrumente 'auf Augenhöhe' treffen. In diesem Geiste schrieb auch Beethoven seine Violinsonaten.

Korbinian Altenberger und Jiayi Shi lernten sich 2005 in New York bei einer Probe der 7. Beethoven-Sonate, der großen c-moll-Sonate kennen. Seither sind beide von den „Zehn Beethoven“ überaus fasziniert und sehen deren Interpretation in charakterlichen Zusammenhang als interessante Herausforderung.

Ludwig van Beethoven: Sonaten für Klavier und Violine
Es-Dur op. 12 Nr. 3,
A-Dur op. 30 Nr. 1 und
A-Dur op. 47 (Kreutzer)

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Der Vorverkauf (mit Vorverkaufsgebühr) erfolgt über München Ticket


Zyklus Die Beethoven-Violinsonaten mit Jiayi Shi und Korbinian Altenberger: 2. Abend
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