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YOUKALI - ein interkulturelles Neujahrskonzert

Sonntag, 19. Januar 2020
18:00 Uhr

Sandra Nahabian - Gesang
Ulrike von Sybel-Erpf -
Violine
Gisela Auspurg -
Violoncello
Walter Erpf -
Akkordeon
Niki Stein -
Gitarre
Thomas Schaffert -
Kontrabass

Mit der Sängerin Sandra Nahabian präsentiert YOUKALI den Tango argentino, der voller Leidenschaft und großer Gesten in Text und Musik von den Verrücktheiten der Liebe, von Abschied und Heimkehr, Freude und Wut erzählt.
Nahabian ist in Argentinien geboren, hat aber armenisch-italienische Wurzeln.
Für die Formation YOUKALI bedeutet Nahabian geradezu ein Geschenk von einer Stimme – ob sie spanisch, portugiesisch, französisch, italienisch oder auf deutsch singt ...

Die Gruppe YOUKALI entstand vor 20 Jahren aus zunächst reiner Musizierfreude vornehmlich an Klezmermusik. Ulrike von Sybel-Erpf (Violine), Gisela Auspurg (Violoncello), Thomas Schaffert (Kontrabass), Niki Stein (Gitarre) und der Arrangeur der meisten YOUKALI-Stücke, Akkordeonist Walter Erpf, haben den Namen ihrer Gruppe von einem Tango habanera - Stück Kurt Weills abgeleitet - „Youkali” steht darüber hinaus „für ein imaginäres Land der Wünsche und Hoffnungen”: Tango ist - grob gesagt, das musikalische Sammelbecken für alle emotional Exilierten, für verlorene Heimatländer, gescheiterte Utopien und verlustig gegangene Frauen (und Männer)….

Und so beginnt YOUKALI im Konzert mit kammermusikalischen Perfektion instrumentell zu funkeln und zu knistern, auch dank des Seelenfeuers, das Sandra Nahabians Stimme stets aufs Neue entfacht – mal eine Tangoadaption von Edith Piaf im peruanischen Valse-Stil, dann ein portugiesischer Fado, schließlich ein wehmütiges italienisches Volkslied in Kombination mit einem Osterlied aus Salento....
Es ist dieses kongeniale Zusammenwirken von klassisch-konzertantem Können und mitreißender Emotion, die YOUKALI so einmalig macht: Geschöpft wird übrigens auch aus den Préludes von Claude Débussy, aus den kurzen Klavierstücken „Visions fugitives” von Sergei Prokofjew und – natürlich – aus dem reichen Schatz an Stücken des „Milonga”, jener angeblich „fröhlicheren Schwester des Tango”, die es gerne ähnlich melodramatisch hat

Neben zahlreichen Engagements zu Tangobällen, Open-Air-Festivals und Vernissagen wurde YOUKALI mehrfach in Folge zum Tollwood-Festival München eingeladen.

Genießen Sie einen temperamentvollen, emotionalen und leidenschaftlichen Konzertabend mit multikulturellem abwechslungsreichen Programm!




Vorverkauf und Reservierung: 

Der Vorverkauf (mit Vorverkaufsgebühr) erfolgt über München Ticket


YOUKALI - ein interkulturelles Neujahrskonzert
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Rastrelli Cello Quartett

Samstag, 25. Januar 2020
19:00 Uhr

Vier Celli / Ein Streichquartett - der besonderen Art!

Kira Kraftzoff, Mischa Degtjareff, Kirill Timofeev und Sergio Drabkin, Celli

Das "Rastrelli Quartett" besteht aus vier Violoncelli, und doch meint man, den besonderen Klang eines klassischen Streichquartetts zu hören. Ja mehr noch, ihr Spiel verwandelt das Cello in ein Streichinstrument, das keine musikalischen Grenzen zu kennen scheint.

So mancher Konzertbesucher mag es kaum glauben, aber kein einziges Stück in dem umfangreichen Repertoire der "Rastrelli’s" wurde original für vier Celli geschrieben. All diese stimmigen Arrangements stammen von dem Quartett-Mitglied Sergio Drabkin. Seine raffinierten Kompositionen führen das Cello-Quartett auf ein bis dahin völlig unbekanntes musikalisches Gebiet.

Geleitet wird das "Rastrelli Quartett" von Kira Kraftzoff, der für sein extrem ausdrucksstarkes und wandlungsfähiges Spiel berühmt ist. Komplettiert wird das Quartett durch seine ehemaligen Schüler Mischa Degtjareff und Kirill Timofeev, ohne die diese große Bandbreite an Stilrichtungen und die Präsentation intensiven musikalischen Erlebens nicht möglich wäre.

Der erste Teil des Konzerts besteht meist aus rein klassischen Werken, arrangiert für vier Celli. Man meint, ein donnerndes Symphonie-Orchester zu hören, wenn "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" von Modest Mussorgsky gespielt wird, gefolgt von "Andante Cantabile", einem zarten russischen Volkslied, das Peter Tschaikowsky für Streichquartett gesetzt hat. Womöglich kommen danach die "Zigeunerweisen" von Pablo de Sarasate oder Drabkin's "Paganissimo", wo man sofort einen virtuosen Geiger vor sich zu sehen meint. Auch die typischen Cello-Werke werden nicht vergessen, beispielsweise "Der Schwan" von Saint-Saёns oder "Après un rève" von Gabriel Fauré.

Das einzige Kriterium für die „Rastrellis“ bei der Auswahl der Werke: sie spielen nur die Musik, die sie selbst lieben.Darunter findet sich auch Jazz, Klezmer, Tango - das alles ist im zweiten Teil zu hören. 

Hier wird die Kunst der Klangverwandlung, die das virtuose Cello-Spiel der "Rastrellis" auszeichnet, zum wahren Abenteuer für die Zuhörer: man sieht und hört vier Celli auf der Bühne - und doch meint man, es wäre ein altes Klavier zu hören, auf dem gerade Ragtime gespielt wird, oder Saxophone des Glenn Miller-Orchesters oder Piazzolla's Bandoneon….es dürfte wohl kein Konzert gegeben haben, in dem das Publikum nicht die unbändige Spielfreude des "Rastrelli Cello Quartett" und das virtuose Cellospiel genossen hat.

Der Name des genialen italienischen Architekts Bartholomeo Rastrelli, der im 18. Jahrhundert die neue Hauptstadt Russlands erbauen sollte, steht Pate für Rastrelli Cello Quartett, das sich seiner Heimatstadt St.Petersburg sehr verbunden fühlt.


Vorverkauf und Reservierung: 

Der Vorverkauf (mit Vorverkaufsgebühr) erfolgt über München Ticket


Rastrelli Cello Quartett
Amélie Haidt Sextett

Amélie Haidt Sextett

Sonntag, 02. Februar 2020
18:00 Uhr

Amélie Haidt (Gesang, Gitarre),
Lukas Häfner (Gitarre),
Leo Betzl (Piano),
Maximilian Hirning (Bass),
Samuel Wootton (Percussion),
Marco Dufner (Schlagzeug)

Das Haidt Sextett fegt wie ein wild gewordener Sturm über den Zuhörer hinweg, fängt ihn auf in weichen Klavier- und Gitarrenflächen und bringt ihn wieder in Bewegung in wilden Rhythmus „Battles“ zwischen Kontrabass, Percussion und Schlagzeug.

Mit der wandelbaren, wunderbaren Klangfarbe ihrer Stimme steht die in Wessling geborene Sängerin Amélie Haidt  bei ihrem Sextett im Vordergrund. Durch ihre Fähigkeit, ihre Musiker mit einzubeziehen und jedem seinen individuellen Raum zu lassen, entsteht ein Klang, der von bestechender Spielklasse und Liebe zur Musik geformt ist. In ihren Eigenkompositionen erzählt die Musikerin von der Liebe zum Unvorhersehbaren und den Fragen, die einem das Leben stellt. Dies wird musikalisch mal in der Sprache des Jazz, des Neosouls oder Folks erzählt.

Mit ihr im Sextett spielen fünf außergewöhnliche Musiker, die bereits in der Münchner und Hamburger Jazzszene und darüber hinaus bekannt sind. Pure Spielfreudigkeit, die das Publikum begeistern und mitreißen wird

Vorverkauf und Reservierung:

 


Amélie Haidt Sextett
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